Freitag, 26. September 2008

Marco Feiten | Erklärung des Geldsystems


Am Anfang war der Kredit... und es werde Geld!


Wir nutzen kein Warengeld mehr, sondern Kreditgeld. Während Gold und Silber durch ihren „inneren Wert“(Basis: natürliche Knappheit, Produktionskosten, Nutzen in der Form der Eignung als Geld sowie Gefallen der Menschen am Gold und Silber als Schmuck) „natürliches Geld“ darstellen, ist Fiat Money „aus dem Nichts“ geschaffenes Papiergeld, dem keine Warendeckung gegenüber steht. Am Anfang steht jedoch der Kredit, denn Geld im Sinne von Banknoten (= Zentralbankgeld) ist nicht „einfach so da“,sondern gelangt von den Zentralbanken erst durch die Abtretung (Zession) eines Schuldtitels, zum Beispiel eines Wertpapierpensionsgeschäfts, an die Geschäftsbanken. Nun sind aber eben jene abgetretenen Schuldtitel an sich schon Kredite, denn bei Pensionsgeschäften handelt es sich um den Verkauf von Vermögensgegenständen wie Wechsel, Wertpapiere und Forderungen. Die Reihenfolge ist also wie folgt: Erst vergibt eine Geschäftsbank einen Kredit, zum Beispiel an ein Unternehmen, das zur Produktion Rohstoffe kaufen muss. Dafür verlangt die Bank von dem Unternehmen Sicherheiten, zum Beispiel Wertpapiere. Diese werden dann von der Geschäftsbank an die Zentralbank verpfändet, worauf sie Zentralbankgeld, also Banknoten erhält. Bargeld kommt also nicht im Voraus in Umlauf, sondern erst im Nachhinein. Daher ist der Glaube, Kredite setzten Ersparnisse voraus, für unser heutiges Kreditgeldsystem falsch. Ebenso überraschend ist die Erkenntnis, dass es Geld, das jemand verleihen könnte, in einem Kreditgeldsystem nicht gibt. Das mag Sie nun irritieren, ist aber völlig logisch, denn hinter dem Geld steht ein Kredit und den kann man nicht verleihen. Banken „verleihen“ das ihnen eingezahlte Geld, indem sie die darin enthaltene Forderung zedieren.

Angenommen, Sie haben gerade 100 Euro am Geldautomat gezogen, dann bedeutet das nichts weiter, als dass für diesen Wert (zuzüglich Zinsen) bei der Zentralbank ein Schuldtitel hinterlegt ist, also ein Kredit einer Geschäftsbank (der natürlich deutlich höher als 100 Euro sein kann). Wenn Sie demnach in einem Kaufhaus etwas mit diesen 100 Euro bezahlen, begleichen Sie damit zwar ihre individuelle Schuld, doch das hinter dem Geld liegende Schuldverhältnis bleibt völlig unangetastet. Sie treten in diesem Moment lediglich die Forderung, die Sie indirekt gegenüber dem ursprünglichen Kreditnehmer haben, an das Kaufhaus ab. Geld ist somit durch seinen Charakter als „gesetzliches Zahlungsmittel“ zessionsfähig gemachte Schuld. Das Geld kommt erst nach dem Kredit und der Kredit wurde zuvor durch die Geschäftsbank „aus dem Nichts“geschaffen.

Jede Geschäftsbank kann für eine Einlage abzüglich eines prozentualen Anteils für die Mindestreserve (jene muss bei der Zentralbank hinterlegt werden) einen Kredit vergeben. Der Kreditnehmer wird die Kreditsumme für irgendeinen Zweck verwenden und damit etwas bezahlen, ergo „fließt“ dieses Geld wieder zu einer Bank, die wiederum für diese neue Einlage einen weiteren Kredit abzüglich der Mindestreserve vergeben kann, usw.. Angenommen, der Staat habe eine neue Straße bauen lassen und begibt zur Begleichung der Rechnungen eine neue Staatsanleihe über 105 Millionen Euro, welche die Notenbank entgegen nimmt. Diese stellt dann einen Scheck an den Staat abzüglich Zinsen in Höhe von 100 Millionen Euro Zentralbankgeld aus, welchen der Staat zur Begleichung der ausstehenden Rechnungen nutzen kann. So geht das Geld dann bei den Geschäftsbanken, und zwar auf den Konten der Gläubiger, zum Beispiel eines
Straßenbauunternehmens, ein. Bei einem Mindestreservesatz von 10% können die Geschäftsbanken dann von den zufließenden 100 Millionen Euro noch 90 Millionen Euro als Kredite vergeben. Doch das ist nicht alles, denn diese Kredite werden ihrerseits für irgendetwas genutzt und das Geld „fließt“ daher als neue Einlage zu den Geschäftsbanken zurück, sodass sie für diese 90 Millionen Euro abzüglich von 10 Millionen Euro für die Mindestreserve wieder Kredite vergeben können. Dieses Schema lässt sich weiter fortführen, sodass aus 100 Millionen Euro Zentralbankgeld letztlich durch die Geschäftsbanken „aus dem Nichts“ weitere 900 (!) Millionen Euro in Form von Darlehen geschaffen werden können. Dieser als Geldschöpfung bezeichnete Vorgang ist ausschließlich den Geschäftsbanken möglich. Die vorangehenden Zeilen müssen Sie vermutlich noch einmal lesen, bevor Sie sich über deren Tragweite klar werden.

Robert H.Hemphill, Credit Manager der Federal Reserve Bank, Atlanta formulierte die erschreckende Erkenntnis wie folgt: „

Wir sind völlig abhängig von den Geschäftsbanken. Jeder Dollar der umläuft, sei es als Bargeld oder Buchgeld, muss von jemandem geborgt sein. Wenn die Banken reichlich Geld aus dem Nichts erzeugen, geht es uns gut, wenn nicht, verhungern wir. Es gibt nicht so etwas wie ein dauerhaftes Geldsystem. Wenn man das erst einmal wirklich verstanden hat, erscheint das Absurde dieser hoffnungslosen Situation fast unglaublich, aber so ist es. Es ist wohl der wichtigste Sachverhalt, über den intelligente Menschen sich jetzt klar werden und nachdenken müssen. Es ist so wichtig, dass ein Zusammenbruch unserer gegenwärtigen Zivilisation auf dem Spiel steht, wenn es nicht allgemein verstanden wird und die Fehler rasch korrigiert werden.“

Der Zins, sie zu knechten, sie ewig zu binden...


Bei den vorangegangen Betrachtungen habe ich den Zins immer nur beiläufig aufgeführt, tatsächlich ist er es jedoch, der die Menschen „knechtet und bindet“

Wenn die Geschäftsbank Geld „aus dem Nichts“ schöpft, indem sie Ihnen einen Hypothekenkredit über 100.000 Euro zur Verfügung stellt, schafft sie mit dem Kredit nur das Ausgangskapital, erwartet jedoch, dass Sie ihr im Laufe der Zeit 100.000 Euro zuzüglich Zinsen zurück zahlen. Nun, wenn Sie bis hier hin aufmerksam gelesen haben, dann wissen Sie, dass dieser zusätzliche Betrag nur dadurch erbracht werden kann, dass weitere Schulden entstehen. Ihr Ziel muss es sein, jemanden zu finden, der Ihre Schulden übernimmt bzw. Ihnen Forderungen abtritt. Wenn Sie arbeiten gehen, erhalten Sie dafür Lohn, das heißt, das Unternehmen bei dem Sie arbeiten tritt eine Forderung an Sie ab. Schulden werden also nicht beglichen, Schulden werden umgeschuldet - Schulden und Zinsen werden mit neuen Schulden bezahlt. Das gleiche gilt auch für die Schulden des Staates und der Unternehmen, die letztlich die Bürger über höhere Steuern und Abgaben bzw. die Konsumenten über höhere (Angebots-)Preise tragen.

Der Zins zwingt zu neuen Schulden. Außerdem führt er dazu, dass das Geldvermögen derer weiter zunimmt, die ohnehin schon zu viel haben. Und da die Geldvermögen seit 30 Jahren schneller wachsen als die Wirtschaftsleistung, fallen die Arbeitseinkommen bei der Aufteilung des BIP relativ immer mehr zurück. Es liegt in der Logik der Sache, dass wenn die Geldvermögen wachsen, die Schulden entsprechend mit wachsen. Vor diesem Hintergrund kann es auch nicht überraschen, dass die Geldmenge M3 und die Verschuldung ähnlich verlaufen, wie die beiden Grafiken zeigen.

Auf einen „verblüffenden“ Systemfehler hat zudem Dr. Paul C. Martin (im Elliott-Waves-Board bekannt als „dottore“) in verschiedenen Beiträgen hingewiesen: Der „Zins“, welchen die Zentralbank für die Abgabe von gesetzlichem Zahlungsmittel gegen Hereinnahme von Schuldtiteln verlangt, kann niemals getilgt werden, was im Zeitablauf Zinseszins-Effekte unumgänglich macht. Doch der Reihe nach: Die Zentralbank erhebt nicht wirklich Zinsen, weil sie kein Geld verleiht (sondern es schlichtweg nur „schafft“). Sie bedient sich dafür am Zins des entgegengenommenen Schuldtitels, sodass eher von einer Prämie oder Steuer gesprochen werden müsste. Die Zentralbank akzeptiert nur gesetzliche Zahlungsmittel zur Schuldtilgung, doch woher sollen diese kommen, wenn nicht über neue Schulden? Einfach ausgedrückt verlangt die Zentralbank mehr gesetzliche Zahlungsmittel zurück, als sie selbst gegen das Pfand geschaffen hat. Und da eben nur sie selbst gesetzliche Zahlungsmittel schafft, muss die Geschäftsbank neue Schuldtitel hinterlegen, um an das gesetzliche Zahlungsmittel zu kommen – ein Teufelskreis, der zum weiteren Aufbau des „Schuldenturmbau zu Babel“beiträgt. Damit bindet der Zins wahrhaftig ewig die Geschäftsbanken an die Zentralbanken – die Analogie zum „Herr der Ringe“ist also durchaus treffend.

Weiterführung

Donnerstag, 25. September 2008

Spiegelfechter | Kein Blog für Theoriediskussionen

Jens Berger hat sich in den Kommentaren zu seinem neuen Artikel "Die Mutter aller Bailouts" auf eine oberflächliche Diskussion zur Geldkreierung und der damit verbundenen Verschuldung eingelassen und dabei die Grundtheorien der Geldschöpfung vernachlässigt. Sicherlich sollte es der Lenkung der Diskussion zum Artikel zurück helfen. Diese Abkoppelung einer bestehenden Systemkomponente halten wir für sehr fahrlässig. Das Kernproblem des Schuldgeldsystems wird von Jens Berger nicht zur Diskussion angenommen. Hier zeigt sich das grundlegende Problem der heutigen Finanzkrise. Nur an wenigen Stellen wird die wirkliche Ursache im Geldsystem erkannt. Bernake als Fachkompetenz des bestehenden Geldsystems erkennt diese Systemfehler nicht.

Einen guten Beitrag zum Verständnis und einer freien Meinungsbildung gab bereits Weissgarnix.de zur Finanzkrise und dem Geldsystem in einem Radio-Interview Ende August. Die 60 minütige Sendung gibt einen unheimlich guten Eindruck der Kreditauswirkungen und dem Drang nach Wachstum und ungerechter Verteilung von Werten. Für eine späte Stunde mitten in der Woche sehr zu empfehlen.


Der Zins als Fehler im System?

Infomaterial zur Geldentstehung und dem Zins


Man muss beachten das der Zins für Kredite von Geschäftsbanken nicht als Geld kreiert wird. Folglich fehlt dem Zinsschuldner im Marktsystem nach und nach immer das Geld für den Zins.
Wie dies zusammenhängt zeigt folgende Diskussion aus den Spiegelfechter-Kommentaren:

name schrieb

Der Zins ist letztlich nichts weiter als ein Quantum menschlicher Arbeitskraft, der natürlich berechtig ist. Der Zins entsteht schlicht und in der direkten menschen Arbeit, in der Produktion von Güter und Waren ,durch den Verkauf der Ware Arbeitskraft. Er ist schlicht und einfach ein Quantum geronnener menschlicher Arbeit, die im Produktionsprozeß entsteht.

Unsere Meinung 1: Der Zins ist eine Forderung der Banken an die Nichtbanken. Systemintern stellt der Zins zwisschen Marktteilnehmern nur ein Ungleichgewicht oder auch ein Gleichgewicht dar, da er systemintern schwankt und sich gläuberisch/schuldnerisch bewegt. Die gewachsene Zinsforderung der Banken wird dem System mit der Geldschuld zum Zeitpunkt X nicht gegeben, weshalb er dem System zum Zeitpunkt X fehlt. Der Schuldner ist gezwungen den Zins systeminternen durch Leistung (Lieferungen/sonstige Leistungen) zu erwirtschaften, den Kredit zu tilgen. Der nächste Leistungsempfänger verpflichtet sich einer Bezahlung aus seinen Geldmitteln. Diese Geldmittel stammen aus dem Systemprozess der Marktwirtschaft. Der Anfang einer jeden Marktwirtschaft ist die Geldkreierung als Ersatz für Tauschmittel. Egal welcher Marktteilnehmer (Nichtbanken, Unternehmer, Privathaushalte, öffentliche Haushalte): Am Anfang steht die Geldkreierung bei den Geschäftsbanken als Gegenwert für Leistung/Realsicherheit/Lombard. In diesem Zeitpunkt Y wird der zum Zeitpunkt X entstandene Zinsanspruch der Geschäftsbank als Geldmenge nicht mit kreiert. Er fehlt dem System.

Spiegelfechter schrieb

Geld ist ein Tauschmittel. Wenn man vernachlässigt, dass es ja nicht nur “neues” Geld gibt und Geld und Wert zu unterscheiden sind, hinkt die Weltsicht des Debitismus doch arg.

Unsere Meinung 2: Geld ist Tauschmittel (Siehe erste Antwort). Die Weltsicht des Debitismus ist falsch. Er geht davon aus das Geld als Tauschmittel nur durch Verschuldung entstehen kann. Außer acht gelassen wird jedoch die zeitliche Variable. Solange das Geld sich als tauschmittel bewegt, solange erfüllt es den marktinternen Zweck. Unbeachtet der obigen Zinsthematik funktioniert dies im Markt unter der Vorraussetzung von Ungleichgewichten.

Spiegelfechter schrieb

Mein abgezahltes Haus stellt beispielsweise im Sinne des Debitismus keinen Bestandteil der Bilanz dar, da es (im Geldsinne) nicht existent ist, da es in keinem Buch auf der Forderungs-/Sicherheitsseite steht und somit keine Geldmenge repräsentiert. Es ist schlichtweg nicht existent. Nun kann man viel über Schuld debattieren, wenn man vorhandene Werte, die die Schuld ausgleichen, unter den Tisch fallen lässt. Wenn man beispielsweise über die “gigantische” Verschuldung der USA lamentiert, könnte es doch ganz sinnvoll sein, die Aktiva auch einmal aufzuführen. Dann verfällt man nämlich nicht so schnell dem Irrglauben, der Staat sei “bankrott”.

Unsere Meinung 3: Die Verschuldung von Spigelfechter zum zeitpunkt 0 erscheint bilanziert als Passiva, das haus unter marktinternen Gesetzen als Buchwert in Geldwert. Durch die Tilgung der Verschuldung verkürzt sich Passiva. Durch Werteverzehr des Hauses unter marktinternen Gesetzen sinkt die Aktiva der beispielhaften Bilanz. Die Aktiva jedoch existiert im Geldsinne zum Wert des Stichtages 0 im Zeitpunkt 0 plus n weiter, wenn auch in anderen Bilanzen (damalige bezahlte Bauunternehmung, bezahlter Sanitärbetrieb, bezahlter Immobilienverkäufer). Der exakte Ausweis dieser Verschiebung im Geldsinne fehlt, da die in Klammer genannten Leistenden im Zeitpunkt 0 plus n am Marktgeschehen und den damit unter Antwort 1 beschriebenen Verschiebungen teilnehmen. Zinsproblematik dieses Beispiels siehe Antwort 1.

Korrigiert uns gerne...

Wirtschaftsquerschuss | Blog ist wieder online











Der Wirtschaftsquerschuss-Blog ist seit einigen Tagen wieder online. Der Blog befasst sich überwiegend mit Zahlen, Fakten und der Offenlegung von Investment-, Entwicklungs- und Wirtschaftszusammenhängen. Die Fakten werden von einer Privatperson aufbereitet und erfahren fast tägliche Aktualisierungen. Mitte des Jahres war der Blog aus privaten Gründen offline. Der Autor erklärt jedoch in seinen Kommentaren das er dem Drang der Berichterstattung nicht wiederstehen konnte und fängt ab sofort wieder an das Geschehen zu analysieren.



Unsere Meinung: Der Blog geriet in der ersten Jahreshälfte zu einem Mekka der "recherchierten Faktenlage". Das Tempo in welchem hier glasklare Aktualisierungen erfolgen ist beachtlich. Schonungslos wie die klar dargestellte Faktenlage ist, kann sich der Leser durch Zahlenmaterial und Diagramme mit der Lage vertraut machen. Der Wahrheitsgehalt wurde bereits seit Monaten diskutiert und erstklassig genannt. Quellenangaben, Querverweise und Statements werden stets als Beweisgrundlage berücksichtigt.

Montag, 22. September 2008

Der Spiegelfechter | Die Mutter aller Bailouts?












Der Spiegelfechter befasst sich mit der dieswöchigen Verabschiedung des Bankenrettungsplanes, welcher bis zu 700 Milliarden US-Dollar vorsieht um schlecht bewertete Wertpapiere den Banken abzukaufen. Er stellt die Sozialisierung von Bankenverlusten in Frage und zeigt die fehlende Diskussion um strengere Regelements zur frühzeitigen Vorbeugung als bestehenden Fehler.

Unsere Meinung: Erstklassig recherchiert. Das Kernproblem des Schuldgeldsystems wird jedoch nur in Verbindung mit fehlenden Regelements aufgegriffen. Hier zeigt sich das grundlegende Problem der heutigen Finanzkrise. Nur an wenigen Stellen wird die wirkliche Ursache im Geldsystem erkannt. Bernake als Fachkompetenz des bestehenden Geldsystems erkennt diese Systemfehler nicht.

Werden die abgewerteten Papiere den Banken vorrangig abgekauft, so können diese eine gewinnneutrale Ausbuchung vornehmen und erhalten durch den Geldzufluss einen positiven Cash-Flow-Effekt. Keine Frage, dies ist ein positiver Anreiz unter den gegebenen Umständen.
Was aber ein direktes Problem darstellt sind die bisher nicht vollständig wertberichtigten illiuiden Papiere. Banken welche bisher nicht hinreichend abgewertet haben werden dies nach Verabschiedung des Rettungsplanes umgehend nachholen um einen Abverkauf an den Staat zu erzielen. Hier zeigt sich das größe, direkte Problem des Rettungsplanes. Er könnte für enorme Wertberichtigungen sorgen und damit für düstere Abverkäufe von weiteren Börsenwerten. Da wir uns noch im dritten Quartal befinden dürften die im Oktober zu veröffentlichenden Quartalswerte ein enormes Spannungspotenzial dahingehend beinhalten und für entsprechende Indexabschläge sorgen.